Warum lokale Apps Backups besonders ernst nehmen müssen
Wer lokal arbeitet, gewinnt Kontrolle über seine Daten. Gleichzeitig liegt mehr Verantwortung beim eigenen Gerät. Ein Defekt, eine Neuinstallation oder das Löschen von Browser- beziehungsweise App-Daten kann den lokalen Datenbestand treffen.
Darum darf eine local-first App Backup nicht als versteckte Expertenfunktion behandeln.
Vier Eigenschaften eines brauchbaren Backups
Vollständig
Grow-Struktur, Pflanzen, Journal, Aufgaben, Messwerte und zugehörige Metadaten müssen zusammenpassen. Ein halbes Backup erzeugt im Ernstfall nur neue Unsicherheit.
Portabel
Der Nutzer sollte die Sicherungsdatei selbst speichern können, statt sie ausschließlich in einem internen App-Bereich zu belassen.
Prüfbar
Die App sollte erkennen, ob eine Sicherung beschädigt oder inkompatibel ist, bevor sie bestehende Daten überschreibt.
Wiederherstellbar
Restore muss getestet werden. Ein Export, der nie zurückgespielt wurde, ist nur eine Hoffnung auf ein Backup.
Wie Florasam das behandelt
Florasam soll Sicherungen lokal exportieren und wieder einspielen können. Recovery-Szenarien wie beschädigte Sicherungen, unterbrochener Import oder zu wenig Speicher werden deshalb als technische Abnahmekriterien betrachtet.
Backup ist nicht dasselbe wie Synchronisation
Synchronisation hält mehrere Geräte aktuell. Backup hält einen definierten Zustand fest, den du später wiederherstellen kannst. Beide Funktionen lösen unterschiedliche Probleme und sollten nicht miteinander verwechselt werden.
Häufige Fragen
Reicht lokale Speicherung ohne Backup?
Für wichtige Grow-Daten ist das riskant. Auch lokale Gerätespeicher können gelöscht oder beschädigt werden.
Ist Sync automatisch ein Backup?
Nicht unbedingt. Fehler oder Löschungen können synchronisiert werden. Ein separates Backup hält dagegen einen bestimmten Stand fest.
Warum testet Florasam Restore?
Weil eine Sicherung erst dann praktisch wertvoll ist, wenn sie im Fehlerfall wieder eingelesen werden kann.
